| Wittow - Landkreis Rügen
Wittow ragt heraus aus der Reihe der Wittorfer
Ortsbeschreibungen: |
"Windland Wittow" wird
der nordöstliche Vorposten Rügens auf Postkarten und in der
Fremdenverkehrswerbung oft genannt. Windland ist jedoch keine Deutung des Namens,
sondern ein Beiname, der den rauen Wetterverhältnissen geschuldet ist. Withoya, Wittowy, Wittowey und Witou stand in alten Schriften geschrieben. In der Vorzeit soll die Halbinsel Arkona geheißen haben. So schreibt Saxo Grammaticus: "insula Archonensis, qui Vithova dicitur". Ein Deutungsversuch bringt die Herkunft des Namens Wittow in die Nähe des Heiligen Vitus, dessen Name sich abgewandelt während der Slawenzeit im Sprachgebrauch erhalten haben soll. |
| Man erreicht die Halbinsel Wittow über die
Schaabe, eine schmale,
sandige Niederung (8 km lang und bis 1 km breit - s. Karte), die Wittow mit der Halbinsel
Jasmund verbindet.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, mit der Wittower Fähre überzusetzen, die die 250 m schmale Enge zwischen dem Breezer Bodden und dem Rassower Strom quert. (mehr Bilder - klick) |
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Sehenswertes
Highlight von Wittow ist das nordöstliche Vorgebirge der Insel Rügen, das Kap
Arkona (45 m hoch), in der Nähe der Gemeinde Putgarten. Es besteht aus Kreidegestein. |
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Auf dem Kap ragen zwei markante Leuchttürme in den Himmel - der alte, kleinere Backsteinturm wurde 1826/27 nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel gebaut. Er ist nicht mehr in Funktion, da er 1902 durch einen höheren (35 m), heute noch aktiven ersetzt wurde. |
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Ein weiteres Highlight im Sinne des Wortes ist der ehemalige Peilturm, den die kaiserliche Marine errichten ließ. Er dient heute als Museum mit Aussichtsplattform. |
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Mit der Arkona-Bahn kann man die Sehenswürdigkeiten an der Spitze Wittows bequem "erfahren". Sie startet am Sammelparkplatz. |