Die
Gemeinde Wittorf liegt
südlich der Elbe in der Lüneburger Heide. Es handelt
sich um einen kleinen noch immer sehr stark landwirtschaftlich
geprägten Ort. Das einst eigenständige Dorf gehört seit 1974 mit
sechs weiteren Gemeinden der Samtgemeinde Bardowick an und ist dem
Landkreis Lüneburg zugehörig. 11,99 Quadratkilometer umfasst das
Gemeindeareal und die 1210 Einwohner (Stand: 2004)
teilen sich in 613 Frauen und 597 Männer.
Das Dorf Wittorf entstand am Ende des ersten Jahrtausends n. Chr. auf einer Geestinsel, dort wo das Urstromtal der Ilmenau in das Elbe-Urstromtal mündet. Kern der mittelalterlichen Siedlung war ein Gut, das in späteren Schriften der "adelige Hof" genannt wird. Es war von Wall und Graben umgeben und bestand ursprünglich aus 2 Höfen. Rund um dieses Gut siedelten sich schon früh verschiedene Höfe an. Wittorf gehörte zum Bardengau, dessen Hauptort das nahe gelegene Bardowick war. Die älteste Erwähnung findet Wittorf in einer Reichsurkunde Heinrichs II. Noch heute bildet die Ilmenau die natürliche Grenze des besiedelten Bereichs nach Osten. Ausgedehnt hat sich die Gemeinde vor allem entlang der Kreisstraße 33 und erstreckt sich heute bis an die Bundesstraße 4 im Westen (Neu Wittorf). Verbunden werden der alte und neue Ortsteil durch die Hauptstraße, die dem Verlauf der Kreisstraße 33 entspricht. |
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Größere Städte in der näheren Umgebung sind Lüneburg (11 km) und Winsen / Luhe (11 km), nördlich der Elbe auf schleswig-holsteinischer Seite: Geesthacht (16 km) und Lauenburg (20 km). Hamburg ist keine 50 km entfernt und über das Autobahnnetz schnell zu erreichen. |
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Das
Ortswappen stellt drei weiße Fische dar auf einem roten Querband in
einem blauen Feld. Die
Gemeinde erhielt es im Jahre 1938. Grundlage ist das Wappen der adeligen
Familie
Wittorf, die im Mittelalter dort ihren Stammsitz hatte. Von dieser
ist in einem Dokument aus dem 12. Jhd. die Gauherren-Würde im Bardengau
belegt und für 1389 der Besitz von drei Reihenstellen in Wittorf.![]() 1731 schreibt Pfeffinger über die braunschweig-lüneburgischen Wittorfs (zit. in Th. Dittmann, Dat Nyge Munster, Flensburg, 1925): "Was das Wappen anlanget, so haben die Herren von Wittorff anfänglich nur zween Fische geführet, und zwar hintereinander schwimmende, von unten zur lincken Hand, gegen oben zur rechten, wie aus vielen Derselben alten Sigillis zu sehen. . . . Ihr heutiges Wappen stellet drey krumme weiße Fische vor, auf einem rothen Quer=Balcken, im weißen Feld" |
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Wittorf |
Autokennzeichen: LG (Lüneburg) Postleitzahl: 21357 Telefon-Vorwahl: 04133 |
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